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Retourenbearbeitung - Definition


Autor: Asdecker, B.

Erklärung:

Die Retourenbearbeitung findet im Rahmen der Retourenlogistik statt und umfasst sämtliche reaktiven Arbeitsschritte die der Empfänger einleitet, nachdem der Kunde seinen Rücksendewunsch geäußert hat.

Darunter fallen in der Regel:
  • Die Erteilung einer Rücksendeauthorisation, beispielsweise durch die Bereitstellung eines Retourenscheins.
  • Die Organisation und/oder Durchführung des Rücktransports.
  • Die Vereinnahmung der zurück gesendeten Ware. Dazu sind die erhaltenen Pakete zu öffnen, deren Inhalt zu kontrollieren und die Erfassung der mit der Retoure einhergehenden Daten durch eine Verknüpfung mit dem unternehmensinternen Informationssystem herzustellen. Ziel der Vereinnahmung ist die Kategorisierung in A-Retouren, B-Retouren, C-Retouren und D-Retouren.
  • Die erneute Einlagerung der bearbeiteten A- und B-Retouren. Nach der Bestandszuführung steht das Produkt erneut zum Verkauf bereit.
  • Die Administration der Retourenfolgen. Dazu zählen gegebenenfalls die Erstattung des Kaufpreises, die Einleitung einer Ersatzlieferung.

Quellennachweis:

Asdecker, B. (2018): "Retourenbearbeitung - Definition", Online: http://www.retourenforschung.de/definition_retourenbearbeitung.html, Abruf am: 17.12.2018.